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Was du von einem 100-jährigen Sportler lernen kannst!

Was du von einem 100-jährigen Sportler lernen kannst!

Hast du schon einmal etwas von Fauja Singh gehört? Sein Spitzname lautet Turban Tornado: Seit er mit 89 Jahren das Marathon-Laufen begonnen hat, gilt er als Wunder der Sportwelt.

16. Oktober 2011: Scotiabank Toronto Waterfront Marathon. Fauja Singh ist der Mann, der als 100-Jähriger – und damit als ältester Mensch der Welt – einen Marathon läuft. Nach 8 Stunden, 25 Minuten und 16 Sekunden läuft er ins Ziel. Das ist zwar 6 Stunden später als der Sieger, aber dennoch war er der älteste Mensch, der bei einem Wettkampf die Marathondistanz bewältigte.

Obwohl seine Geschichte schon unglaublich zu sein scheint, wird es noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass er erst mit 81 Jahren mit dem Laufen begonnen hat.

Nachdem erst seine Frau und kurz darauf sein ältester Sohn an einem tragischen Unfall starb, entschied er sich, seine Heimat in Indien zu verlassen und zog nach England, wo er schließlich das Laufen begann. Von Menschen, die ihn aufgrund seines Alters für verrückt erklärten, lies er sich nicht beirren, denn der Sport machte ihn nach einer schweren Zeit endlich wieder glücklich.

Als er dann nach 8 Jahren, also mit einem Alter von 89 Jahren, seinen ersten Marathon in London erfolgreich beendete, belächelte ihn auf einmal niemand mehr.
Am 24. Februar 2013 lief Singh sein letztes Rennen und erklärte seinen Rücktritt. Bis dahin ist er mehr als 15 Marathons und Halbmarathons gelaufen.
Singh bleibt dennoch bescheiden: „Ich bin nur ein ganz normaler Mann, der etwas für seine Gesundheit tun möchte.“

 

Diese Geschichte ist wirklich beeindruckend, oder?
Aber was ist denn jetzt das Geheimnis seines Erfolgs und was kannst du von ihm lernen?

Singh setzt sich ständig neue Ziele, die seinem Leben einen Sinn geben. Es ist also weniger sein Talent, sondern vielmehr seine Einstellung, die ihn so besonders macht.

 

 

Was du von Fauja Singh lernen kannst:

  1. Der bequeme Weg ist nicht immer der bessere
    Singh geht niemals den bequemen Weg. Es wäre sicher einfacher gewesen, in seiner Heimat in Indien zu bleiben, anstatt in seinem hohen Alter noch in ein fremdes Land auszuwandern. Und auch den Sport betreffend geht er nicht den einfachen Weg: Singh läuft täglich 12 km. Er glaubt fest daran, dass der Ort, an dem Träume wahr werden, nicht ohne Anstrengungen erreicht werden kann.

 

  1. Lass dich von der Meinung anderer nicht beeinflussen
    Singh nahm sich negative Kommentare von anderen nie zu Herzen. Sei es vor seinem ersten Marathonlauf, bei dem niemand an ihn glaubte oder als er 2001 kurze Zeit nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center wegen seines Turbans als Terrorist beschimpft wurde. Singh lief zielbewusst weiter und überquerte trotz vieler Demütigungen die Ziellinie.
    Lass dich niemals von Pessimisten entmutigen und gehe deinen eigenen Weg!

 

  1. Lass dich nicht aufhalten
    Singh durchlebte eine schwere Zeit, die Umstände waren alles andere als optimal. Zudem bringt er nicht die besten Voraussetzungen für ein langes Leben mit. Seine Verwandten sind alle früh gestorben und auch Bildung und Beruf sprechen nicht für ihn.
    Singh wusste aber, dass er die wichtigsten Ressourcen in sich trägt. Also nutze das, was dir zur Verfügung steht und mache das Beste aus deiner Situation.

 

  1. Vergleiche dich nicht mit anderen
    Wenn Singh einen Marathon lief, trat er nicht gegen die anderen Läufer an, sondern tat es für sich. Wenn du mit jemandem in den Wettstreit gehen solltest, dann mit dem Menschen, der du gestern warst.

 

 

Also los geht`s! Probiere doch mal etwas Neues aus, es ist nie zu spät!



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